Published on Dienstag, Oktober 5th, 2010 at

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Am Samstag fand im betahaus Berlin der erste betapitch statt. Ich hatte Dir Ehre als Jurymitglied fungieren zu dürfen und um es vorwegzunehmen: Es war ein großer Spaß.

Vor „vollem Haus“ präsentierten 12 Teams Ihre Geschäftsideen, welche alle mit dem Internet in Verbindung standen, teilweise dieses aber lediglich als Hilfsmittel nutzen (wollen).

Es würde den Rahmen sprengen, alle 12 Pitches wiederzugeben, daher habe ich einmal drei herausgepickt:

glamya

glamya bietet Fotoretusche an. Gefällt einer Frau (dies sei nach eigenen Aussagen die Hauptzielgruppe) Ihr Profilfoto nicht, so kann sie es auf glamya hochladen. Eine Schar Grafiker in China überarbeitet das Bild nach Vorgaben der Kundin, diese wählt das beste aus und zahlt den vorher von Ihr festgelegten Preis.

Coffeecircle

Die Jungs von Coffeecircle haben bereits eine Schule in Äthopien mit aufgebaut. Nun unterstützen sie dort Kaffee-Farmer, indem sie direkt von diesen kaufen und den Kaffee, fertig geröstet aber ansonsten ohne Zwischenstationen, dem deutschen Endverbraucher feilbieten.

ezeep

Überall drucken – könnte man die Geschäftsidee von ezeep beschreiben. Das Businessmodell: In Hotelrezeptionen, an Tankstellen, in Kiosken etc. steht fast immer ein Drucker. Wird dieser an das Network von ezeep über das Internet angeschlossen, so kann jeder, der sich in der Nähe befindet, dort mittels jeglichen internetfähigen Devices ein paar Seiten ausdrucken. Dafür erhält der Druckerbesitzer z.B. 20 Cent pro Seite.

Gewonnen hat die Firma app.aratschik mit Ihrem Produkt Orderbird, welches nach eigenen Aussagen ein „fortschrittliches Kassen-, Abrechnungs- und Kommunikationstool für die Gastronomie“ bereitstellt. Tatsächlich lief parallel zum betapitch der erste Test im P1 in München – das zeigt, dass die Gastronomie dem Produkt eine Chance gibt.

Nach dem ersten Teil mussten die vier Favoriten der Jury jeweils noch einen Spontanpitch absolvieren, in welchem Erfindungen von gestern so verkauft werden mussten, als wären sie brandneu: Telefon, Automobil, etc. Die Teams haben diese Aufgabe super gemeistert, der eine oder andere Lacher war dabei.

Nach dem offiziellen Teil wurde noch ordentlich genetworked. Mir persönlich hat dies gezeigt, dass ich wieder öfter nach Berlin auf Veranstaltungen gehen sollte. Nicht nur in Hamburg gibt es spannende Startups ;-)

Vielen Dank nochmal an das betahaus Team für die tolle Orga

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One Response to “betapitch - Nachlese”

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