Published on Dienstag, Dezember 15th, 2009 at

logo.png

Letzte Woche war ich das erste Mal auf der LeWeb in Paris. Nach einem schönen und ereignisreichen Jahr hab ich mir diesen Trip in die „Capital du Monde“ einmal gegönnt – natürlich vorrangig zum Networken, aber auch, um mir etwas Gutes zu tun.

Um es vorweg zu nehmen: Ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe noch keine Konferenz erlebt, auf der es so einfach – um nicht zu sagen unvermeidlich – war, interessante Leute kennenzulernen. So hatte ich das Glück, ein wenig mit Jack Dorsey (twitter Gründer) plaudern zu können und lernte die Jungs von “I´m Halal”, der ersten Sharia-konformen Suchmaschine der Welt kennen (die übrigens aus Holland kommen). Ein sehr unterhaltsamer Gesprächspartner ist auch Peter Sanner von kinkon,  der Kinder-Sicherung für das Internet. Aber auch über das Wiedersehen mit dem einen oder anderen „alten“ Bekannten habe ich mich sehr gefreut.

jack.jpg

Absolutes Highlight war für mich, wie für viele andere, der Auftritt von Queen Rania Al Abdullah, Königin von Jordanien. Nicht nur ist sie eine wirklich reizende Erscheinung, nein, diese Frau ist auch noch Smart UND witzig. Sie warbt auf der LeWeb um Unterstützung für Ihr Engagement um mehr Bildung für alle auf der Welt.

Einen weiteren Akzent setzte Gary Vaynerchuk vom Wine Library TV Blog, der von Loic LeMeur interviewt wurde. Es kam allerdings zu keiner richtigen Unterhaltung weil Gary sich die ganze Zeit  recht lautstart darüber ereiferte, dass wir als Web-Unternehmer endlich mit dem Jammern aufhören und zum „fucking get to work“ übergehen sollten. Unterhaltend und sehr wahr zugleich.

Auch der Startup-Track enthüllte die eine oder andere Perle. Hier hat mir am besten Mendeley gefallen, eine Art last.fm für forschende Wissenschaftler. Und ja, auch hier ist Stefan Glänzer involviert ;-)

Neben der Konferenz selbst war ein weiteres Highlight für mich der Cocktailempfang beim Bürgermeister von Paris im Rathaus der Stadt. Wann sonst kommt man einmal auf eine solche Veranstaltung?

Einziger Wehrmutstropfen war für mich, dass es neben dem Haupttrack nur einen parallelen Nebentrack gab, so dass es zwischendurch mal die eine oder andere Stunde gab, wo nichts (für mich) interessantes geboten wurde. Aber wie gesagt, das Networken stand eh im Vordergrund und daher war dies wirklich kein Problem. So bliebt z.B. Zeit, zwischendurch immer wieder in der nett gemachten Nespresso Lounge auf einen Cappucino vorbeizuschauen. (Gell, Bahne ? ;-) ).

Alles in allem also eine absolut tolle Veranstaltung. Ich hoffe, die next10 kann nächstes Jahr hieran anknüpfen, würde mich für die hiesige Webszene freuen.

Related Posts

One Response to “Review: LeWeb 2009”

  1. […] auf: HAMBURG STARTUPS Letzte Woche war ich das erste Mal auf der LeWeb in Paris. Nach einem schönen und ereignisreich […]

Leave a Reply

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>


Clicky Web Analytics